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Denkraum

Jugend denkt vor

Der Denkraum Jugend denkt vor zum Thema digitale Transformation fand am 14. Juni 2016 ganztägig in Dortmund statt. Pate des Denkraums war Evonik und Themenpate ist Siemens. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren dachten mit Expertinnen und Experten über die neuen Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Transformation nach. Was bedeutet die Digitalisierung für unsere Arbeits- und Lebenswelt? Eröffnen sich neue Branchen, neue Berufe, neue individuelle Möglichkeiten? Wie können wir mit diesen Veränderungen umgehen?

MITDENKEN UND GESTALTEN

Henrik Hahn, Leiter Digitalisierungsstrategie der Evonik Industries AG, eröffnete den Denkraum und verdeutlichte die Brisanz des Themas: „Wir stellen uns gerade selbst der Frage, was das Thema Digitalisierung für uns als Unternehmen genau bedeutet und in der Zukunft bringen wird. Deshalb suchen wir den Dialog mit jungen Menschen, um Ideen und Anregungen in den Veränderungsprozess mit einzubringen.“

Im Rahmen von Expertenbeiträgen zu neuen Arbeitsfeldern und beruflichen Erfahrungswerten wie von Romy Mlinzk, hauptberufliche Bloggerin und Social Media-Beraterin, und Fabian Runte, Digital Media Specialist & Employer Branding, Siemens AG, setzten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Vormittag mit der digitalen Transformation auseinander.

Mit vielfältigem Input fanden sich die Jugendlichen am Nachmittag in Gruppen zusammen und entwickelten ihre eigenen Projektideen, um die Herausforderungen der digitalen Transformation anzugehen. Neue Möglichkeiten der Vernetzung und Präsentation sahen die Jugendlichen in einer Videoplattform für Auszubildende und Unternehmen, die eine praktische und ansprechende Art der Jobberatung und -vermittlung ermöglicht. Eine Jobplattform für Freelancer, bei der Jobangebote eingestellt und unkompliziert abgerufen werden können, soll in der Vorstellung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Möglichkeiten schaffen, wo und wie wir arbeiten. Wichtig war den Jugendlichen auch das Thema der Datensicherheit. Beim Projekt „4-D Patient“, ein Scangerät, das den Körper einem Gesamtcheck unterzieht, kam die Frage auf, welche und wie viele Daten man von sich in der digitalen Welt überhaupt preisgeben möchte. Das von den Jugendlichen entwickelte Projekt namens SecureWeb soll durch eine generationenübergreifende Offline- wie auch Onlineberatung den sicheren Umgang mit digitalen Medien ermöglichen.

Die Projektideen wurden von drei Jugendlichen im Denkraum Digitale Transformation am 5. Juli 2016 in München präsentiert und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessiert verfolgt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von dem Engagement der jungen Menschen und den Projektergebnissen begeistert, die sie auch in den weiteren Diskussionen aufgegriffen haben.

ZWISCHENFAZIT

Jugendliche und junge Erwachsene begegnen der Digitalisierung tagtäglich und beschreiben den Umgang mit ihr als selbstverständlich. Doch trotz der ständigen Beschäftigung mit digitalen Prozessen sehen die Jugendlichen neben neuen Möglichkeiten auch Herausforderungen der digitalen Transformation. Diese müssen gemeinsam von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mithilfe von Beratungsangeboten, Erfahrungsaustausch und Eigeninitiative angegangen werden.

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Videos

Unsere Mitdenker

Cordula Nowotny

Tagesmoderation, Consultant, IFOK

Dr. Henrik Hahn

Leiter Digitalisierungsstrategie, Evonik Industries AG

Romy Mlinzk

Bloggerin snoopsmaus.de und Social Media-Beraterin

Fabian Runte

Digital Media Specialist & Employer Branding, Siemens AG

Dirk Vohwinkel

Referatsleiter Ausbildungsberatung, IHK Dortmund

Dr. Tobias Wienzek

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung, TU Dortmund

Veranstaltung am 14. Juni 2016 in Dortmund