Menü

Login

Login-Passwort zurücksetzen

Sie können jetzt Ihr Passwort zurücksetzen. Ihr neues Passwort wird an die angegebene E-Mailadresse gesendet.

Passwort wurde zurückgesetzt. Sie erhalten in Kürze eine E-Mail mit Ihrem neuen Passwort.

Richard von Weizsäcker „Soziale Marktwirtschaft vollzieht sich nicht in Gesetzbüchern, sondern im Denken und Handeln der Menschen.“
#Denkraum

Arbeiten in der Zukunft? Lernen für die Zukunft!

Diskussion „Wie wir lernen und arbeiten wollen“ im Denkraum Fazit

Das Panel des Denkraum Fazit am 19. September in Berlin ist auf eine Frage eingegangen, die seit längerem im Denkraum steht: Wie wollen wir in Zukunft lernen und arbeiten? Die Diskutanten hielten fest, wie man sich am besten wappnet: so früh wie möglich. Denn um in der Zukunft zu arbeiten, muss man erst für die Zukunft lernen. Die Entscheidung über die Zeit nach dem Schulabschluss zeichnet sich schließlich schon im Klassenzimmer ab.

Auf den ersten Blick will man einwenden, dass Aspekte des Arbeitsmarkts nicht der wohlverdienten Selbstverwirklichung im Wege stehen dürften. Doch wie steht es um die berufliche Selbstverwirklichung in einer immer komplexer werdenden Sozialen Marktwirtschaft? Schließlich fordert der Arbeitsmarkt schon heute, dass die Lehrpläne von morgen nicht die Modernisierung der Arbeitswelt verschlafen dürfen.

 

Man müsste Schülern also auch das beibringen, wonach der Arbeitsmarkt fragt und zunehmend fragen wird: nicht nur nach Motivation, sondern auch nach Know-how –etwa für die digital vernetzte Industrie 4.0. Dazu gehören „Forscherkisten“ für Schüler und MINT-versiertes Kindergartenpersonal ebenso sehr wie ein Grundkurs im Projektmanagement.

Wie bekommt man also das Lernen für die Zukunft mit der Arbeit in der Zukunft unter einen Hut? So wie es schon die „Forscherkisten“ gezeigt haben, müssen wir den Spaß an technologischen Herausforderungen, naturwissenschaftlichen Fragen und digitalen Informationstechniken früh vermitteln. Vielleicht müsste man Programmiersprachen einen ähnlichen Rang zusprechen wie Fremdsprachen im Schulunterricht?

Darüber hinaus sollte man den „für die Zukunft Lernenden“ jedenfalls ein Bündel von Orientierungsfragen für ihren Abschied von der Schulbank an die Hand geben: Warum will ich mich später für ein bestimmtes Unternehmen oder in einer bestimmten Branche engagieren? Was ist mir bei der Arbeit wichtig und was muss ich, abgesehen von meiner Motivation, mitbringen? Und wie bekomme ich meinen Anspruch auf Individualität in Einklang mit den Erfordernissen zukünftiger (Team-)Arbeit?

Kombiniert mit einem zukunftsfreundlichen (Schul-)Rahmen, kann die kontinuierliche Beantwortung dieser Fragen Großes leisten – sowohl für das Individuum als auch für die arbeitende Gesellschaft als Ganzes. Nämlich, dass die Wirklichkeit des heutigen Lernens dem Anspruch des morgigen Arbeitens gerecht wird.

Teilen